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Kursnummer : 605/17

Musik in der Flüchtlingsarbeit



Musikschullehrkräfte, Schulmusiker/ innen und in der Flüchtlingsarbeit Engagierte
Dozent/innen:
Petra Schmidt
Patrizia Birkenberg
Termin: 25.03.2017
Ort: Räume der Landesmusikakademie Berlin
Gebühr 41,50 Euro  (ermäßigt: 12,00 Euro)
Verwaltungskostenpauschale für Lehrkräfte an Berliner Bezirksmusikschulen (nur mit Nachweis); kostenfrei für Flüchtlinge mit musikpädagogischem Hintergrund
Anmeldeschluss 10.03.2017
Kurszeiten 25.03.2017  10:00 - 17:00
In einigen Musikschulen gibt es bereits Angebote für Geflüchtete, andere stehen in Vorbereitungen und auch das Geld für Gruppenarbeit mit Geflüchteten ist ausgereicht. Was ist nun sinnvollerweise anzubieten? Der Workshoptag bietet zweierlei:
1) Er gibt Einblick in best-practice-Modelle von Musikpädagogen/innen, die mit Kindern und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen arbeiten.
2) Er gibt Gelegenheit, in Berlin bestehende musikpädagogische Aktivitäten für und mit Flüchtlingen kennenzulernen und sich darüber auszutauschen.

Flüchtlinge mit musikpädagogischem Hintergrund sind willkommen. Leider können wir keine Übersetzung stellen.

Best practice 1 /Vortrag von Patrizia Birkenberg, Stuttgart
Prägende Praxiserfahrungen und ein kritischer Blick hinter die Kulissen eines integrativen Kulturprojektes

Patrizia Birkenberg arbeitet bereits seit fünf Jahren mit unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen. Sie berichtet über Erfahrungen in dieser nachhaltig-integrativen Kulturarbeit bei LABYRINTH Stuttgart und beleuchtet dabei besonders die Fragestellungen des Beginns wie:
- Erste Schritte, wie finde ich meine Inhalte?
- Was ist zu beachten, was ist zu unterlassen?
- Umgang mit Teilnahme(dis)kontinuität und Pünktlichkeit
- Familien- und Wohngruppenbesuche - Bezahlung und Wertschätzung kooperierender Systeme
- Sprachbarriere - wie ist ein kreativer Umgang möglich
- Helfersyndrom und eigene Abgrenzung



Best practise 2/ Workshop mit Petra Schmidt, Hamburg
TrommelPower – Stabilisierung und Ressourcenaktivierung

Generell ist die Trommel in Kindergruppen ein sehr beliebtes Instrument. Diese hohe Attraktivität kann genutzt werden, um soziale Integration zu fördern. Im Workshop werden Trommelspiele und Methoden vorgestellt, die sich auch in der Arbeit mit geflüchteten Kindern in zentralen Erstaufnahmen bewährt haben. Wie kann das Trommeln Halt und Struktur geben? Wie kann es helfen, Selbstvertrauen zu fördern? Dabei gelingt die Vermittlung und Verständigung weitestgehend nonverbal, so dass Kinder unterschiedlicher Herkunft zusammen musizieren können. Getrommelt wird auf Djemben und ähnlichen Trommeln, es bedarf keiner speziellen Vorkenntnisse.


Moderiertes Kennenlernen und Arbeit an gemeinsamen Fragen.


Dieser Kurs wird gefördert durch den Senatsverwaltung für Bildung Jugend Wissenschaft Berlin


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