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Girl`s Day mit elektronischen Klängen

Die Schülerinnen erlebten einen Crash-Kurs in elektronischer Musikproduktion und gewannen Einblicke in eine für sie neue Welt an Sounds und Möglichkeiten, die sie offensichtlich faszinierte. Mit der Dozentin Sarah Feulner ging es darum, wie sich per Apps auf dem Smartphone Musik entwickeln lässt. Dafür nahmen die Mädchen Geräusche im Garten oder ihre eigenen Stimmen auf und verarbeiteten eine ganze Bandbreite an Sounds und instrumentalen Tönen aus verschiedenen Apps. Mit „picaloop“ wurden die Stimmen verfremdet, Höhen und Tiefen der Töne verändert oder Klänge gescratcht - wie beim DJing mit Vinyl.  Sarah Feulner selbst arbeitet als DJ, entwickelt Klanginstallationen und ist Dozentin beim lev-Projekt, mit dem die Landesmusikakademie Berlin in verschiedenen Kursen kooperiert. Im anderen Workshop arbeiteten die jungen Frauen ebenfalls mit Kopfhörern und dafür am Computer. Der Musikkünstler Deniz Dilek führte die acht Schülerinnen in ein Software-Tool ein, das vom lev-Projekt entwickelt wurde. Die Mädchen benutzen daneben das elektronische Board „makey makey“, das sie durch Krokodilklammern mit allen möglichen Gegenständen verbunden hatten – mit Bananen, Kiwis oder Knete! Bekommen diese ungewöhnlichen „Tasten“ ihrer Klangmaschinen Druckimpulse, werden sie durch das „makey makey“ in einen Sound umgewandelt, den die Mädchen wiederum am Computer zu ihrem Sampler verarbeiteten und weiter gestalteten. Es schien offensichtlich ein klangvoller und intensiver Girl’s Day bei uns gewesen zu sein mit neugierigen jungen Leuten.
Eva Wagner, Kommunikation Landesmusikakademie Berlin

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