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18.09.2013


Umfrage "Pop im Kiez"




Live-Musik wird in Berlin zugleich geliebt und verflucht: Clubs, Straßenfeste und Festivals ziehen Touristen aus aller Welt und auch die Hauptstädter selbst an, bedeuten für viele Anwohner jedoch oft nur Lärm und Stress. In der Vergangenheit endete dieser Ärger bereits mehrfach vor Gericht und sorgte dafür, dass viele Clubs schließen mussten. Doch wie nehmen einzelne Berliner das popkulturelle Leben in ihrer Stadt und den damit verbunden Konflikt wahr; was ärgert sie, was finden sie gut? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat die hdpk Hochschule der populären Künste im Auftrag des Musicboard Berlins eine Umfrage entwickelt, die ab sofort bis zum 30. September abrufbar ist.

Die Teilnehmenden sollen dort das popkulturelle Leben in ihrem Bezirk zugleich beschreiben als auch bewerten. Jede Meinung trägt dazu bei, Konflikte besser lösen zu können, neue Ansätze zu finden und das Musikgeschehen in Berlin für alle Beteiligten angenehm zu gestalten.

Der Link zur Umfrage: http://www.unipark.de/uc/hb_iu_jacobs_center/483d/ospe.php?SES=0ea50a73c71e1993ce85083397ccff33&syid=511537&sid=511538&act=start

Die Umfrage findet im Rahmen des durch das Musicboard Berlin ins Leben gerufenen Projekts "Pop im Kiez" statt und die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit Mitte Dezember vorgestellt. Mit dem Projekt fördert das Musicboard Konzepte für Kampagnen und Maßnahmen für ein positives Miteinander von Live-Musik und Nachbarschaft. Die Hochschule für populäre Künste gehört mit dem Projekt "Musik hören – Konflikte kennen – Probleme lösen" zu den insgesamt fünf ausgewählten Gruppen. Sie wird neben der Umfrage einen Schwerpunkt auf die Darstellung des Konflikts durch die Medien sowie dem Durchführen von Experteninterviews legen. Zu den weiteren Teilnehmern des Projekts gehört die Berliner Club Comission, das Hebbel am Ufer (HAU), die newthinking communication GmbH mit dem Torstraßenfestival sowie die Diskussionsreihe "Geht’s noch" von Boris Joens und Charlotte Rieber.


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