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06.12.2011


Rückblick – Der Weg zum guten Dirigieren – 26./27.11.2011




Ein Wochenende mit drei Themenschwerpunkten, zwei Dozenten und einem Orchester

„Es war mir gar nicht so bewusst, dass mein Körper immer kommuniziert – selbst wenn ich scheinbar gar nichts mache“, sagte eine Teilnehmerin am ersten Tag. Mit einem Pantomimen und einer Dirigentin konnten die Kursteilnehmer/innen ein Wochenende lang von „Kopf  bis Fuß“ ihre Dirigierfertigkeiten und den bewussten Körpereinsatz schulen.

Wie ungemein wichtig es ist, verständlich zu dirigieren, einen abwechslungsreichen Probenaufbau zu strukturieren und  gerade in der musikalischen Arbeit mit Jugendlichen authentisch und glaubhaft zu sein, wissen wir. Aber wie können wir das lernen?

Für viele Ensemble- und Orchesterleiter/innen, die nicht Dirigieren studiert haben, aber vor einem Jugendorchester/ Ensemble stehen, stellen diese drei elementaren Praxisanforderungen eine große Herausforderung dar.

Der Kurs an der Landesmusikakademie ermöglichte es den Teilnehmenden, sich den Herausforderungen mit dem Pantomimen Stefan Linne und der Dirigentin Simone Münzner voller Humor und mit höchster Konzentration zu stellen.

In  Einzel-, Gruppen-, und Orchesterprobensituationen, über Dirigier- und Körperübungen,  Bewegungstraining und dem Erproben der Echtsituation mit einem Jugendorchester wurden die eigene Wahrnehmung des Körpers geschult, die eigenen Bewegungen bewusster eingesetzt und an der Kommunikation gefeilt.

Besonderer Dank gilt dem Jugendblasorchester „Rhythm & Melodyband“, das unsere erwachsenen Teilnehmer/innen mit viel Geduld und Wohlwollen unterstützt hat!

Konzeption und Kursleitung: Nathalie Schock


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