Sylvia Hinz
Für ihren ebenso intensiven wie kühn-dramatischen Performance-Stil gepriesen, ist Sylvia Hinz eine der führenden Blockflötistinnen weltweit, spezialisiert auf zeitgenössische Musik, Improvisation und Konzeption / Initiation eigener Werke.
Sie studierte Blockflöte an der Universität der Künste Berlin mit Gerd Lünenbürger, experimentelle Musik mit Dieter Schnebel, Kammermusik mit Nigel North sowie Ensembleleitung & Dirigieren an der BAK Trossingen, spielt weltweit Soloprogramme und Konzerte mit Ensembles und Orchestern, ist Spezialistin für zeitgenössische Musik und Improvisation, liebt unübliche Besetzungen sowie Kooperationen mit anderen Künsten (z.B. Malerei, Literatur, Tanz, Photographie), fördert internationale Kollaborationen, unternimmt Konzert-Reisen, gibt Meisterklassen sowie workshops und arbeitet zum Thema: #ArtAsActivism.
Neben der intensiven Klangforschung für das Instrument Blockflöte beschreitet Hinz neue Wege mit der Verbindung von Klang, Elektronik und Video-Art mit dem industrial-noise-doom Projekt Catenation, fördert auf verschiedensten Wegen die öffentliche Wahrnehmung der kreativen Arbeit von Künstlerïnnen und arbeitet mit zahlreichen internationalen Komponistïnnen, wie Mathias Spahlinger (DE), Zeynep Gedizlioglu (TR), Jeanne Artemis (DE), Matthias Kaul (DE), Cat Hope (AU), Tiange Zhou (CN), Frédéric Acquaviva (FR), Julie Herndon (US).
Ihre eigenen Werke sind selten traditionell notiert, eher graphisch oder klangbasiert (tapes). Kürzlich gewann sie den JukeBoxx NewMusic Award im Jahr 2024 und den Publikumspreis beim Soundcinema im Jahr 2025.
Die neuesten interdisziplinären Arbeiten von Hinz stehen im Dialog mit der Kunst von Ana Mendieta und Francesca Woodman sowie dem Phänomen der optischen und geologischen Kaustiken.
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