Dr. Ursula Vryzaki
Ursula Vryzaki wurde in Athen geboren. Sie studierte Klavier, Horn, Musikwissenschaft und Psychologie in Athen und Berlin und promovierte im Juni 2009 an der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen. 2010 führte sie ein Postdoc-Forschungsprojekt nach Berlin, wo sie ihr zweites Zuhause fand.
Sie war Stipendiatin der griechischen Staatlichen Stiftung für Stipendien (IKY) sowie weiterer Institutionen, darunter die Michaelis-Stiftung, das Ernst-Krenek-Institut und die Universität Athen. Ursula Vryzaki veröffentlichte zahlreiche Fachbeiträge und Übersetzungen musikwissenschaftlicher Texte.
Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen:
- die Verbreitung griechischer (Chor-)Musik in Deutschland,
- deutsch-griechische Chorbeziehungen,
- die psychologische Dimension des Singens.
Parallel zur Forschung ist sie künstlerisch aktiv und wirkte bei zahlreichen Auftritten mit. Einen besonderen Stellenwert nimmt für sie die Leitung von Vokalensembles ein. Seit 2012 unterrichtet sie Musik und Psychologie und leitet verschiedene Chöre in Berlin. Ein Herzensanliegen ist ihr, musikalische Verbindungen zwischen Griechenland und Deutschland zu fördern. In diesem Rahmen organisierte sie mehrere Chorreisen ihrer Berliner Ensembles in Kooperation mit Chören in verschiedenen griechischen Städten.
In den letzten Jahren lernte sie die Welt der Community Music kennen; seitdem prägt dieser Ansatz sowohl ihre chorleiterische Arbeit als auch ihre Tätigkeit als Dozentin und Fachleiterin an der Fachschule für Sozialpädagogik des Pestalozzi-Fröbel-Hauses.
Ursula Vryzaki ist Mitglied unter anderem im Community-Music-Netzwerk und organisiert die Arbeitsgruppe „Community Music in sozialpädagogischen Ausbildungskontexten“.
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